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Detektive |

Informieren Sie sich hier
über Einbruchschutz sowie Wohn- und Gewerberaumschutz:
Einbruchrisiken bei Geschäftsräumen
Einbruchrisiken bei Einfamilienhäusern
Einbruchrisiken bei Wohnungen
Gezielte Beratung und Erstellung von Schutzkonzepten
Alarmanlagen
Anwesenheitsschutz
Brandschutz
Praktische Tipps für besseren Einbruchschutz
Schutz des Grundstückes
Sicherung von Fenster, Balkon- und Terrassentüren
Sicherungen für Haus- und Wohnungstüren
Sicherungen für Kellerfenster und Lichtschächte
Versicherungen
Einbruchrisiken bei Geschäftsräumen
Risiken für Geschäftsräume Für Unternehmen ist Einbruchschutz allein gegen
Vandalismus und Datenverlust eine Frage der Existenz. Denn der Verlust
sensibler Daten und täglicher Arbeitsgeräte bedeutet einen schmerzlichen
Einschnitt in das Arbeitsleben und die Kundenbeziehungen - die nicht
selten scheitern, wenn das Unternehmen zu lange arbeitsunfähig ist.

Geschäftsräume
Für jede Branche und jedes Unternehmen sind verschiedene und
individualisierte Sicherungskonzepte notwendig. Nicht nur dem Handel
machen Ladendiebstähle zu schaffen: Diebstahl und Einbruch bedrohen die
kleingewerblichen, mittelständischen oder selbstständigen
unternehmerischen Existenzen. Ladenpassagen, Bank- und Geschäftszentren,
aber auch private Wohn- und Geschäftsviertel werden heute nicht selten
rund um die Uhr von privaten Wach- und Sicherheitsunternehmen gesichert.
Erhöhtes Risiko z. B. für Ärzte, Apotheker, Büros ...
Neben den klassischen Zielgruppen sind heute auch Rechtsanwälte,
Architekten und Agenturen – aber vor allem Ärzte und Apotheken – durch
Überfälle oder Einbrüche gefährdet, die Mitarbeiter, Kunden und nicht
zuletzt die unternehmerische Existenz insgesamt bedrohen. Die polizeiliche
Kriminalstatistik des Bundes-kriminalamtes (BKA) belegt aber die Effizienz
von Präventionsmaßnahmen gegen Überfall und Einbruch. Moderne
Sicherheitstechnik und -dienstleistungen verhindern nicht nur Verbrechen
im Vorfeld, sondern führen auch zu einer steigenden Aufklärungsquote. Zum
Beispiel dadurch, dass Überfälle und Einbrüche von
Videoüberwachungsanlagen dokumentiert werden oder Sicherheitsdienste und
Polizei schneller und gezielter alarmiert werden können. Datenverlust =
Existenzverlust Die zunehmende Verflechtung der Menschen und der
Wirtschaft mittels moderner Informationstechnologie macht die
Unternehmensdaten zu einem sensiblen Punkt: Der Verlust von Daten durch
Zerstörung oder der Diebstahl ganzer Büroausstattungen inklusive Computern
und Servern kann heutzutage den unternehmerischen Ruin bedeuten. Denn die
Versicherung kann materielle Verluste ausgleichen, aber nur schwer ideelle
Werte schützen. Der präventiven Sicherheitstechnik kommt bei Werbe- und
Medienunternehmen, Architekten und Ingenieuren, Rechtsanwälten und Ärzten
sowie weiteren Branchen eine besondere Bedeutung zu.
Arbeitsausfall
Bei mutwilliger Zerstörung von technologischem Gerät und Material
überwiegt in der Regel der Folgeschaden durch Arbeitsausfall den
materiellen Verlust. Die Investition in Sicherheitssysteme ist besonders
für kleine und mittlere Unternehmen eine direkte Investition in ihre
Zukunft.
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Einbruchrisiken bei Einfamilienhäusern
Neben der Hauseingangstür bieten ungesicherte Fenster, Balkon- und
Terrassentüren, Kellerfenster und -türen sowie Lichtschächte
Einstiegsmöglichkeiten bei einem Einbruch. Wenn vorhandene Dachfenster
über Bäume oder ähnliches erreichbar sind, stellen auch diese potenzielle
Gelegenheiten für Einbrecher dar. Grundsätzlich suchen Einbrecher nicht
nur abgelegene oder von der Umgebung schlecht einsehbare Häuser auf.

Ob Reihenhäuser, Doppelhaushälften, Ein- oder Mehrfamilienhäuser,
Geschäftsräume oder -häuser: Einbrecher machen keinen Unterschied.
Gefährdungspotenzial beim Einfamilienhaus/Geschäftsgebäude und
Möglichkeiten des mechanischen Schutzes.
Schwachstellen:
Herkömmliche Fenster, Terrassen- und Balkontüren mit
Rollzapfenverschlüssen sind leicht aufzuhebeln.Gekippte Fenster
ermöglichen den Einstieg: Gekipptes Fenster = offenes Fenster!Fenster
werden selten großflächig, sondern meist in Griffnähe eingeschlagen, so
dass Durchgreifen und Öffnen möglich ist.
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Einbruchrisiken bei Wohnungen
In Mehrfamilienhäusern sind vor allem Wohnungen in den oberen Etagen
gefährdet. Die unbeobachtete Wohnungstür, an der in höheren Etagen
seltener Bewohner vorbeigehen, ist besonders zu sichern.
Für Erdgeschoss, Keller und 1. Etagen oder andere von außen leicht
erreichbare Bereiche gelten die gleichen Regeln wie für Einfamilienhäuser:
Haupt-, Neben- und Kellertüren sowie Kellerfenster, Lichtschächte und
sämtliche Fenster im Erdgeschoss und der 1. Etage müssen gesichert werden.
Aus Erfahrung
Die Erfahrungen der Polizei und der Versicherer zeigen:
In
weit über der Hälfte aller Einbrüche werden Türen und Fenster mit
einfachsten Mitteln aufgehebelt (zum Beispiel mit einem Schraubenzieher).
35
% der Einbrüche finden tagsüber statt.
Einbrüche können auch bei Anwesenheit der Bewohner stattfinden.
Über ein Drittel aller Einbrüche scheitern, wenn sicherheitstechnische
Maßnahmen getroffen wurden
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Gezielte Beratung
Sicherheit lässt sich durch die optimale Vernetzung der Komponenten
mechanischer Sicherung und zunehmend der modernen Überwachungstechnik
erreichen: Gemeinsam mit den mechanischen Sicherungsmaßnahmen müssen
Alarm- und Videoüberwachungsanlagen sowie Maßnahmen zum Anwesenheitsschutz
im Ernstfall reibungslos funktionieren, damit automatisch die richtigen
Schritte eingeleitet werden können.
Alle Gewerbebetriebe und Unternehmen haben eigene Anforderungen an
Sicherheit, für die individuelle Lösungen geschaffen werden müssen. Bei
der Konzeption maßgeschneiderter Sicherheitslösungen sollten sich
Kleingewerbetreibende und Mittelständler von den Kriminalpolizeilichen
Beratungsstellen, Versicherern oder Fachunternehmen umfassend beraten
lassen.
Private Wach- und Sicherheitsunternehmen
Ob Überfall oder nächtlicher Einbruch in Abwesenheit: Für Unternehmen
stellt sich meist die Frage nach der Alarmweiterleitung. Private
Sicherheitsdienstleister können Kleingewerbe und Mittelstand mit den
notwendigen Wach- und Sicherheitsdienstleistungen versorgen.
Versicherungen für Gewerbe und Mittelstand
Gewerbetreibende und Mittelständler haben einen weitaus differenzierteren
Versicherungsbedarf als private Haushalte. In den Betrieben befinden sich
hochwertige Einrichtungsgegenstände wie Waren und elektronische Geräte. Es
ist zu empfehlen, dass mindestens einmal jährlich überprüft wird, ob der
Versicherungswert noch der Versicherungssumme entspricht, um im
Schadensfall einen finanziellen Verlust zu vermeiden.
Sicherungskonzepte
Komponenten eines Sicherungskonzeptes· Baulicher und mechanischer Schutz:
das Fundament jedes Systems.· Gibt es bereits Empfehlungen der Polizei
bzw. Vorgaben der Versicherung?· Wie risikoreich ist das Umfeld?·
Überwachung: Was wird wo und wie überwacht?· Bedienung: Wer soll was und
wie bedienen können?· Alarmierung: Wer oder was schlägt wann, wo und wie
Alarm?
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Alarmanlagen
Informationen zu Alarmanlagen und Sicherheitssystemen erhalten Sie auf
unserer gesonderten Seite:
Alarmanlagen
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Anwesenheitsschutz
Schützen Sie sich und Ihre Familie.
Noch vor dem Einbruchschutz hat der Anwesenheitsschutz zum Schutz der
eigenen Person oberste Priorität. Neben der Vermeidung von Überfällen und
Bedrohung leistet der Anwesenheitsschutz auch wertvolle Hilfe bei der
Abwehr von Trickbetrügern, Haustürverkäufern oder auch einfach bei
ungebetenem Besuch. Bei Anwesenheit sollte man auf Klingeln immer
reagieren, da es sich um den Versuch einer Anwesenheitskontrolle handeln
könnte. Im Gegenzug aber sollte auf Klingeln prinzipiell nicht bedenkenlos
geöffnet werden. Zusatzschlösser mit Sperrbügeln geben Sicherheit beim
Türöffnen, eine Gegensprechanlage hilft unerwünschten Besuch verhindern!
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Brandschutz
Eine hohe Gefahr für Sie und ihre Familie geht von Wohnungsbränden aus.
Am besten ist es, Brände gar nicht erst entstehen zu lassen. In Wohnungen
sollten deswegen folgende Hinweise beachtet werden: · Niemals im Bett
rauchen.· Zigarettenreste nicht in brennbaren Behältnissen ablegen.·
Niemals offenes Feuer und eingeschaltete Elektrogeräte unbeaufsichtigt
lassen.· Brennendes Fett (z. B. in Pfanne oder Fondue-Gerät) nie mit Wasser
löschen, sondern mit passendem Deckel, Lösch- oder Wolldecke ersticken
(keine Kunststoffdecken verwenden).· Reparaturen an Gas- und
Elektrogeräten nur vom Fachhandel durchführen lassen.
weitere Informationen zu Brand- und Rauchmeldern
erhalten Sie hier
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Praktische Tipps
für besseren Einbruchschutz
Sicherheit ist niemals ausschließlich durch technische Systeme zu
gewährleisten. Einfache Verhaltensweisen können, wenn sie zur Gewohnheit
werden, die eigene Sicherheit erhöhen. Für die persönliche und
nachbarschaftliche Sicherheit und für den Schutz des (Wohn-)Eigentums
empfehlen sich gegen Einbruch oder direkte persönliche Bedrohung einige
Vorsichts- und Verhaltensmaßnahmen, die Sie auf den folgenden Seiten
erläutert finden. Individuelle Beratung Eine individuelle Beratung zum
Einbruchschutz wird von den meisten kriminalpolizeilichen Beratungsstellen
als kostenlose Serviceleistung angeboten.
Fenster & Türen:
Nachlässigkeit hilft Einbrechern Beim Verlassen von Wohnungen und
Geschäftsräumen die Türen und Fenster grundsätzlich verschließen. Ein
gekipptes Fenster ist eine offene Einladung an Gelegenheitsdiebe. Eine nur
zugezogene Tür öffnet jeder geübte Einbrecher sekundenschnell.
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Schutz des Grundstücks
Der Schutz von frei stehenden Häusern, meist Einfamilienhäuser oder
Betriebe, beginnt an den Grundstücksgrenzen. Bei jedem Haus sind
selbstverständlich zunächst mechanische Sicherungen anzubringen, die durch
Außenbeleuchtungen unterstützt werden können. Aber auch die Hausumgebung
bzw. Grundstück und Garten sollten so angelegt sein, dass Einbrechern die
Annäherung und der Einbruch erschwert werden. Es ist empfehlenswert,
Gartentore genauso wie Haustüren in Mehrfamilien- oder Geschäftshäusern
mit Gegensprechanlagen oder Videoüberwachung auszurüsten, damit sich
niemand „versehentlich“ auf ein Grundstück verirren kann.
AußenbeleuchtungAußenbeleuchtungen sind für Einbrecher abschreckend, wenn
sie auf Bewegung reagieren bzw. wenn sie bei Bedarf von innen manuell
geschaltet werden können. Bei längerer Abwesenheit, z. B. bei
Urlaubsreisen, lässt sich die Außenbeleuchtung von Zeitschaltuhren
automatisch steuern, um Anwesenheit vorzutäuschen. Automatische
Lichtsteuerungen führen erfahrungsgemäß bei vielen Objekten auch zur
Einschaltung der Beleuchtung durch die belebte Umwelt (Tiere u. a.).
Trotzdem ist diese Art der Sicherung speziell im Grundstücksbereich oft
sinnvoll. Lichtquellen sollten so ausgerichtet sein, dass sie die
Hausfront ausleuchten. Nach Erfahrungen der Kriminalpolizei sind
Halogenscheinwerfer (mind. 500 Watt), sabotagesicher ab 3,5 m Höhe
angebracht, sehr wirksam als Abschreckung. Zaun und GartentorDer Schutz
von Wohnhäusern beginnt prinzipiell schon an der Grundstücksgrenze. Für
einen potenziellen Täter bildet der Zaun bereits ein erstes Hindernis. Zu
beachten ist allerdings, dass Sichtschutzzäune oder Zäune mit nicht
einsehbaren Hecken und Sträuchern Einbrechern „die Arbeit" erleichtern
können. In diesem Fall sollten die Sicherheitsmaßnahmen am Haus selbst
optimiert werden. BepflanzungFalls eine komplette Umzäunung nicht möglich
ist, sollten Bepflanzungen so weit zurückgeschnitten werden, dass das
Grundstück einsehbar ist. Unbedingt zu beachten ist, dass Hecken oder
Büsche vor Türen und Fenstern Einbrechern Sichtschutz bieten und damit die
Einbruchgefahr erhöhen. Bäume, Sträucher und Ranken können zudem als
Kletterhilfe den Zugang zu Türen und Fenstern in höher liegenden
Stockwerken ermöglichen.Nach oben
Tipps Generell sind alle Grundstücke daraufhin zu überprüfen, ob und wie
vor allem Gelegenheitseinbrechern der Zugang nicht zu leicht gemacht
wird.· Garten-, Hof- und Garagentore immer geschlossen halten· Wenn die
Garage mit dem Haus verbunden ist , Garagentor gesondert sichern·
Außenbeleuchtung für einbruchgefährdete Bereiche und Zugangswege·
Außensteckdosen von innen abschaltbar, bei Abwesenheit immer abschalten·
Möglichst keine direkte Bepflanzung in der Nähe einbruchgefährdeter
Stellen· Aufstiegshilfen wie Bäume, Gerüste, Ranken, Leitern, Mülltonnen,
Gartenmöbel u. a. beseitigen· Kein Werkzeug liegen lassen, weil es als
Einbruchshilfe dienen könnte
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Sicherung von
Fenster, Balkon- und Terassentüren
Bei Neu-, Um- oder Erweiterungsbauten und beim Austausch von Fenster oder
Fenstertüren bietet sich der Einbau geprüfter, einbruchhemmender Fenster
bzw. Fenstertüren an. Einbruchhemmende Fenster werden in allen gängigen
Materialien wie Holz, Kunststoff oder Metall angeboten und sind optisch
nicht von üblichen Fenstern zu unterscheiden. Alternativ ist die
Nachrüstung vorhandener Fenster und Türen mit zertifizierter,
durchwurfhemmender Sicherheitsfolie empfehlenswert!
Wichtig: Wie bei Türen müssen auch bei Fenster nicht nur Rahmen und
Schlösser, sondern auch Bandseiten gesichert werden. Nur mit Montageschaum
im Mauerwerk „befestigte“ Fenster sind leicht herauszubrechen. Sie müssen
daher nach geprüften Vorgaben befestigt werden.
Einbruchhemmende Fensterbeschläge:
Einfache Fensterbeschläge dienen nur dazu, Fenster gegen Wind und Regen
geschlossen zu halten. Eine wirksame Einbruchhemmung wird erst durch einen
innen liegenden Beschlag mit mehreren Pilzkopfzapfen erreicht, die rundum
angeordnet sind und beim Verschließen
in stabile, mit dem Rahmen verschraubte Stahlschließbleche greifen. Mit
ihrer T-Form „verkrallen“ sich die Pilzkopfzapfen mit dem Rahmen und
bieten so einen hohen Schutz gegen das Aufhebeln des Fensters.
Nachrüsten von einbruchhemmenden Fensterbeschlägen und
FenstersicherungenZur Sicherung von Fenstern und Fenstertüren können vom
Fachmann in den meisten Fällen Beschläge mit Pilzkopfzapfen auch
nachträglich in der geforderten oder gewünschten Sicherheitsstufe montiert
werden.
Weitere Fenstersicherungen
Zusätzliche Verriegelungen haben die Aufgabe, das Fenster auch bei
Einbruchversuchen sicher geschlossen zu halten. Dabei muss die Bandseite
ebenso wie die Griffseite gesichert werden, da die Scharniere von Fenstern
ohne Zusatzschutz keine ausreichende Einbruchsicherheit bieten.
Anordnung von Sicherungen
Einen guten Einbruchschutz bieten Nachrüstprodukte wie
Pilzkopfverriegelungen und Zusatzschlösser, wenn sie von einem anerkannten
Prüfinstitut geprüft und zertifiziert, in ausreichender Anzahl angebracht
und fachgerecht montiert sind.

Fenstergläser, Dachflächenfenster, Terassentüren
Einbruchhemmende Verglasungen erschweren das Einschlagen von Fenstern oder
Glaseinsätzen in Türen und können so auch wirksam gegen Täter schützen,
die lediglich das Glas in Reichweite von Griffen zerstören wollen. Gegen
die häufigste Methode, das Aufhebeln, helfen jedoch nur einbruchhemmende
Beschläge und Schlösser in Fenstern und Fenstertüren. Zur Sicherung von
Dachflächenfenstern bieten sich spezielle Schlösser an. Ergänzend zu den
Sicherungsmassnahmen der Fenster- und Türrahmen durch entsprechende
Beschläge, ist es sinnvoll, auch die Glasflächen vor Durchbruch zu
schützen. Zur Nachrüstung vorhandener Fenster empfiehlt sich der Einsatz
einer durchwurfhemmenden Sicherheitsfolie. Sie hält das durch einen
Angriff zerbrochene Glas im Rahmen zusammen und erschwert den Durchbruch
des Glases - und damit den Einstieg in das Gebäude - erheblich.
Gleichzeitig schützt die Folie auch vor den Folgen von Vandalismus (Wurf
mit Steinen, Brandsätzen etc.). Zum Schutz z. B. kleiner Sprossenfenster
oder Butzenscheiben empfiehlt sich der Einsatz eines Vorsatzrahmens, der
mit einer Sicherheitsverglasung ausgestattet ist. Der nahezu
undurchdringliche Vorsatzrahmen wird von innen auf den vorhandenen
Fensterrahmen montiert und ist von außen nicht zu erkennen.Nach oben
Fenstersicherungen
Als zusätzliche Maßnahme wird eine durchwurfhemmende
Verglasung/Sicherheitsfolie empfohlen. Abschließbare und geprüfte Fenster-
und Türgriffe sind in Verbindung mit Aushebel- und Anbohrschutz sinnvoll
und erforderlich.
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Sicherungen für Haus-
und Wohnungstüren
Die Absicherung einer Tür darf sich prinzipiell nicht auf bestimmte
Bereiche, etwa auf das Schloss oder sogar nur den Schließzylinder
beschränken. Jede Tür ist nur so sicher wie ihr schwächstes Bauteil! Dazu
gehören Wandverankerungen, Bänder bzw. Scharnierseitenschutz ,
Zusatzschlösser und andere Komponenten.
Einsteckschloss
Für das Türschloss sind so genannte Einsteck- oder
Zylinderschlösser mit Mehrpunktverriegelung und je nach Bedarf weitere
Zusatzschlossvarianten empfehlenswert. Das Schloss bzw. der
Schließzylinder muss unterschiedlichen Angriffsszenarien standhalten. Er
darf sich weder mit einem falschen Schlüssel öffnen noch mit Gewalt (durch
Aufbohren, Abbrechen, Ziehen u. a.) überwinden lassen.

Schließzylinder mit Sicherungskarte
Schließzylinder sind ein wichtiger
Bestandteil der Türabsicherung. Sie können jedoch nur in der Systemeinheit
Schloss, Schließzylinder, Schutzbeschlag und Schließblech Sicherheit
bieten. Um eine Grundsicherung zu gewährleisten, muss der Riegel eines
Zylinder- oder Einsteckschlosses mit Mehrpunktverriegelung mindestens 20
mm tief in das Schließblech greifen. Um ausreichenden Schutz vor
Nachschlüsseln zu gewähren, empfiehlt sich vor allem ein Schließzylinder
mit Sicherungskarte.
Schutzbeschlag (Türschild)
Überstehende Schließzylinder, von außen abschraubbare oder sogar
abbiegbare Schutzbeschläge sind eine Einladung für Einbrecher. Ein
geprüfter, einbruchhemmender Schutzbeschlag erschwert das Abdrehen, Ziehen
oder Durchschlagen des Schließzylinders. Der Schutzbeschlag muss den
Schließzylinder eng umschließen und von innen stabil verschraubt sein.
Zusatzschlösser (mit Sperrbügel)'
Zusatzschlösser erhöhen den
Widerstandswert der Türen. Eine Mauerverankerung kann sogar schwache
Türbänder kompensieren. Neben dem Schutz gegen Einbruchdiebstahl kann zum
Beispiel mit einem Zusatzschloss auch der Personen- oder
Anwesenheitsschutz aufgewertet werden, da ein Sperrbügel ein unerwünschtes
Eindringen verhindert. Zusatzschlösser können entweder nur von innen oder
auch beidseitig geschlossen werden. In Türen mit nicht durchbruchsicheren
Glaseinsätzen darf ein Zusatzschloss mit Drehknopf nicht verwendet werden,
da durch Einschlagen der Scheibe ein leichter Zugriff auf das Schloss
besteht.
Querriegelschlösser
Einen besonders hohen Einbruchschutz bieten
Querriegelschlösser mit dem Vorteil, Schloss- und Bandseite gleichzeitig
zu sichern. Außerdem wird das Türblatt gestärkt und das von außen in der
Türmitte erkennbare Querriegelschloss hat eine abschreckende Wirkung auf
Einbrecher. Wie andere Zusatzschlösser werden Querriegelschlösser in der
Regel rund 30 cm unterhalb des Hauptschlosses angebracht, da die meisten
Angriffe dem unteren Türbereich gelten. Wie Kastenschlösser können auch
Querriegelschlösser mit einem Sperrbügel ausgestattet werden. Die
Schutzfunktion des Schlosses wird durch ein stabiles Türblatt verstärkt.
Scharnierseitensicherung von Türen
Bevor man sich der Schlosstechnik zuwendet, erfolgt die Prüfung der Bänder
bzw. der Scharniere. Bei außen liegenden Bändern müssen innen unbedingt
zusätzliche Scharnierseitensicherungen angebracht werden, die das
Aufhebeln der Tür verhindern.

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Kellertüren und Lichtschächte
Kellertüren liegen meist in schwer einsehbaren Bereichen von Gebäuden, was
zusätzliche Sicherungen erforderlich macht. Sie lassen sich wirkungsvoll
nachrüsten. Meist sind Mehrfachverriegelungen oder Querriegelschlösser
empfehlenswert. Kelleraußentüren, die nicht als Eingang genutzt werden,
lassen sich auch durch spezielle Querriegel für Keller schützen, die nur
von innen verschlossen werden. Kellertüren mit außen liegenden Bändern
sind, wie andere Eingangstüren auch, durch Hinterhaken und zusätzliche
Schubriegel im oberen und unteren Drittel der Tür zu stabilisieren.
Nebeneingangstüren Auch Nebeneingangstüren liegen oft versteckt, weswegen
höherwertige Sicherungen wie Mehrfachverriegelungenund Querriegelschlösser
anzubringen sind. Wichtiger Hinweis: Ausgewiesene einbruchhemmende Türen
sowie Flucht- und Rettungswege dürfen nicht verändert werden!
Kellerfenster und Lichtschächte müssen gleichwertig wie alle leicht
erreichbaren Fenster gesichert werden. Es ist empfehlenswert, nicht von
außen zu öffnende Kellerfenster zu vergittern oder von innen durch
mindestens 3 mm starke Stahllochblenden („Mäusegitter”) zu sichern. Als
Verschlusssicherung eignen sich Vorhängeschlösser oder verschraubte
Bolzen. Bei ebenerdigen Kellerfenstern ist eine Abdeckung mit begehbaren,
stahlarmierten Glasbausteinen zu überlegen. Über Lichtschächte erreichbare
Kellerfenster können entweder selbst gesichert werden oder indem die
Zugänglichkeit des Lichtschachtes erschwert wird. Keller-Lichtschächte
sind durch stabile, engmaschige Gitterroste zu sichern, die allerdings nur
dann ihren Zweck erfüllen, wenn sie z. B. mit verschweißten oder
verdübelten Flacheisen geschützt sind. Besonders geeignet für die
Sicherung von Lichtschächten sind Gitterrostsicherungen. Sicherung von
Kellerfenstern und Lichtschachtsicherungen mit· gesicherten
Stahllochblenden· stahlarmierten Glasbausteinen· verankerten, stabilen
Gitterrosten· Rollstabgittern· SpanneinrichtungenNach oben
Schwachstellen Typische Schwachstellen bei Kellerfenstern sind:·
Stahllochblenden ("Mäusegitter") mit geringer Materialstärke· angreifbare,
mangelhafte Verschlüsse· unzureichende Befestigung im MauerwerkSicherungen
Gesicherte Stahllochblende Verankerter, stabiler Gitterrost

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Versicherungen als Partner
Grundsätzlich teilen Versicherungen genau
wie ihre Versicherten das Interesse an einem wirksamen Einbruchschutz.
Dennoch: Auch alle erdenklichen Sicherungsmaßnahmen können Einbrüche nicht
hundertprozentig verhindern. Deshalb ist es gut und wichtig, sich auf
seine Versicherung als Partner verlassen zu können. Das ist stets
gewährleistet, wenn nicht leichtfertig oder grob fahrlässig das richtige
Verhalten zur Prävention missachtet wird. Zudem: Privat- und
Geschäftsleute können sich bei ihrer Versicherung jederzeit und kostenlos
über sinnvolle Schutzmaßnahmen, die richtige Versicherungshöhe und weitere
relevante Punkte beraten lassen.
Liste für Wertgegenstände
Jeder Privathaushalt sollte Verzeichnisse seiner Wertsachen führen, die an
einem sicheren Ort außerhalb der eigenen vier Wände deponiert werden. Zum
Beispiel bei Verwandten, Freunden oder in einem gemieteten
Bankschließfach. Im Schadensfall ermöglichen diese Angaben der
Versicherung die schnelle und lückenlose Ermittlung der Schadensumme. Dies
verhindert vor allem, dass der Versicherte selbst einzelne Stücke
übersieht und versäumt, sie bei der Schadenmeldung anzugeben. Auflisten
sollte man nicht nur ausgesprochen Wertvolles (wie Schmuck etc.) oder
Seltenes, sondern alles, was einem „lieb und teuer“ ist – insbesondere
Sachen, für die es keine Kaufbelege mehr gibt.
Richtig versichert
Schäden durch Einbruchdiebstahl in Privatwohnungen oder Privathäusern
werden von der Hausratversicherung abgedeckt. Als Hausrat zählen nicht nur
Möbelstücke, Elektrogeräte, Teppiche, Gardinen und Ähnliches, sondern auch
alle Gegenstände, die in einem Haushalt zur Einrichtung, zum Gebrauch oder
Verbrauch bestimmt sind - wie Kleidung, Wäsche, Geschirr, Besteck, Ess-
und Trinkvorräte, Bücher, CDs usw. Bei der Schadenregulierung stellt sich
leider manchmal eine Unterversicherung heraus. Das heißt, der versicherte
Wert reicht für alle Sachen des Haushaltes zusammengerechnet nicht aus.
Weil diese richtige Berechnung der Versicherungssumme meistens zu
aufwändig ist, nimmt man als Richtwert derzeit eine Versicherungssumme von
650 € pro Quadratmeter Wohnfläche. Damit ist dann bei Schäden jeder Art
und Höhe die volle Ersatzleistung garantiert. Und Unterversicherung ist
kein Thema mehr.
Was nur wenige wissen: Längere Abwesenheit über zwei Monate gilt
versicherungstechnisch als gefahrerhöhend und ist deshalb der Versicherung
mitzuteilen. Je nachdem, wie lange es dauert und was versichert ist, wird
evtl. ein geringer Extrabeitrag berechnet. Oder man schließt in dieser
Zeit bestimmte Sachen vom Versicherungsschutz aus. Bei einer Reise, die
länger als zwei Monate dauert, bei beruflicher Abwesenheit, einem Klinik-
oder Kuraufenthalt also unbedingt die Versicherung verständigen, damit der
Versicherungsschutz durchgehend erhalten bleibt.
Wichtige Tipps
Alle Wertsachen auflisten· Kaufbelege, Quittungen, Urkunden, Expertisen
aufheben und dazulegen· Sonst genaue Beschreibungen erstellen (Material,
Maße, Nummern-Codierung, Hersteller, Typenangaben bei Geräten etc.)· Foto-
oder Videoaufnahmen von wertvollen Einzelstücken, der gesamten Wohnung
inkl. geöffneter Schränke, Nebenräume u. Ä.· Aufbewahrung der Listen: ohne
Angabe der eigenen Adresse bei Verwandten, Freunden, im Bankschließfach
etc.
Besonderer Hinweis: Für spezielle Kostbarkeiten wie etwa Sammlungen,
Antiquitäten, Kunstgegenstände (Gemälde, Plastiken), Pelze und
Schmucksachen u. a. empfiehlt sich der Abschluss einer
Spezialversicherung.
Im Schadensfall
Nach einem Einbruchdiebstahl muss der Schaden schnell der Versicherung und
der Polizei angezeigt werden - mit einer möglichst vollständigen
Aufstellung der gestohlenen Gegenstände.
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